__onra

Onra ist seit ein paar Jahren einer meiner Lieblingsproduzenten im Bereich Hip Hop, seit er damals das von den 80er Jahren beeinflusste Album „Long Distance“ herausgebracht hat. Auch heute noch ist „High Hopes“ auf meinem MP3 Player und ich finde seine Version (durch die ich den großartigen Reggie B kennen gelernt habe) sogar besser als das Original der SOS Band. Im letzten Jahr erschien sein letztes Album „Fundamentals“, mit dem er sich an den Hip Hop der golden Era befasst und welches auch Oldschool mit MPC und Co produziert worden sein soll – kein brilliantes oder  bahnbrechendes Album, aber ein gutes. Nachdem ich die digitale Version schon eine Weile habe und „Love Tip“ für mich einer der persönlichen Sommerhits des Jahres war, lag es nah, mir auch die Kassettenversion dieser 13 Tracks zuzulegen.

Inhaltlich überlasse ich Pitchfork  hier die Review, denn das Album macht Spaß, ist aber kein Meilenstein – aber so ist es auch nicht gemeint. Ich gehe statt dessen auf das Tape ein – und ehrlich gesagt, bin ich enttäuscht. Gerade hier. Was bitte schön ist denn hier Soundtechnisch schiefgelaufen? Die Tracks übersteuern nahezu permanent und klingen auf allen meiner Player alles andere als gut. Und das bei einem in allen Belangen als Industriestandard zu bezeichnenden Tape. Mit etwas Low-Fi Sound habe ich gerechnet, da das Album auf Oldschool 12-Bit Sampling setzt. Konzept. Aber hier scheint es, als habe man es sich zu leicht gemacht und die Qualitätssicherung komplett vernachlässigt. Zwischendurch pumpt das Ding so hart, dass ich das Gefühl bekomme, dass ein Engineer, der nur Loudness war kennt, für dieses Tape verantwortlich war… Die Aufmachung ist ebenfalls nur Standard. Transparentes Tape, Standard J-Card, keine Extras.

So gern ich dieses Tape gern so gehört hätte – aber es geht nicht klar. Die Musik ist definitiv etwas, was ich auf dem B-Ball Court oder beim Barbecue im Sommer hören würde – Ich überlege schon, mir die Kassette selbst aufzunehmen, damit man sich das Album vernünftig anhören kann. So sollte es nicht sein.

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Onra is one of my Favourite Hip Hop Producers, since his Release of the 80s influenced Album „Long Distance“. „High Hopes“ is still on my MP3 Player and his Version (wich introduced the awesome singer Reggie B to me) to me is even superior to the original Version from the mighty SOS Band. Last year he released „Fundamentals“, an Album with regards to golden Era Hip Hop and oldschool MPC style production – Not a brilliant nor groundbreaking Album, but a solid one. I had the digital release for a while now, and „Love Tip“ is one of my personal last year’s Summer hits. So I thought of getting those 13 Tracks on Tape, too.

Content wise, I pass it over to Pitchfork for Review duties, because the Album is fun, but not awesome – I guess it never was meant to be. Let me talk about the Tape Version – and honestly, I am disappointed. What happened to the Sound here? The Tracks are distorted almost all the time and I checked it on all of my Players. And this on a true Industry Standard made Cassette. I  expected a bit of Low-Fi Sound, due to oldschool 12-Bit Sampling. Concept. But this one sounds like a lack of Quality Control. At times the Sound pumps so hard, I get a Feeling like the involved Engineer has only experience with  pushing the Loudness war further… The rest is standard. Transparent Tape, Standard J-Card, no extras.

I’d love to Play the Tape – but no way. The msuic itself would fit to B-Ball Courts and Barbecues in the summer time – I even thought of rerecording the Tape myself to get a good sounding Version. That is not the way it should be…

 

Smu

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