Als Kind der 80er kann der Unaussprechliche sich bestimmten kulturellen Einflüßen kaum erwehren: Dynamikbefreiter Synthie-Pop, eine aufbrandende Heimcomputer-Welle mit zirpenden Sinus- bzw. Rechteck-Tönen und die Allgegenwärtigkeit des Mediums Fernsehen mit seinen einbrennenden Audio-Logos prägen seine musikalische Unvernunft.

Rave und Jungle öffnen Anfang der 90er jedoch den Blick auf größere Klangwelten und so versucht er als DJ bis heute in unregelmäßigen Abständen mit erdbebengleichen Bässen, sirenenhaften Fanfaren und zerfledderten Drumloops das Publikum bis ins Mark zu erschüttern. Die Liebe zu Videospiel- oder Demo-Scores aus angeblich obsoleten acht oder 16-Bit-Rechnern, von vielen vermeintlich als Angriff auf die Ohren betrachtet, ist aber keineswegs verflogen und findet sich in (äußerst selten zu Gehör gebrachten) musikalischen Eigenproduktionen wieder.

Sehen und hören kann man ihn jeden fünften Freitag im Monat bei den 99Headz (KCR/Langer August in der Braunschweiger Straße).

TUMA Veröffentlichungen:

Perce – 99 Hz [TUMA 1.0 Compilation] (TUMA Kassetten)
Perce – CatScratch [TUMA 2.0 Compilation] (TUMA Kassetten)